Politische Einordnung der Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS)

Die Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS) verstand sich seit ihrer Gründung im Jahr 2018 als ausserparlamentarische Analyse- und Strategieplattform. Ihr Zweck bestand in der frühzeitigen Erkennung struktureller Risiken für Freiheit, Selbstbestimmung und demokratische Kontrolle sowie in der Entwicklung präventiver politischer Massnahmen für die Schweiz.

Im Zentrum stand nicht kurzfristige Tagespolitik, sondern die systematische Beobachtung langfristiger politischer, wirtschaftlicher und geopolitischer Entwicklungen. Ziel war es, kritische Trends zu identifizieren, bevor sie unumkehrbar wurden, und rechtzeitig demokratische Korrekturen anzustossen.

Ein zentrales Themenfeld der FBS bildete von Beginn an die schleichende politische, wirtschaftliche und kommunikative Verdrängung des Bargeldes. Bereits ab 2017 wurde sichtbar, dass Bargeld nicht nur ein Zahlungsmittel darstellt, sondern eine wesentliche Schutzfunktion gegenüber geldpolitischen Zwangsinstrumenten, zentralisierter Kontrolle und der Abhängigkeit von digitalen Systemen erfüllt.

Diese Einschätzung wurde in den Folgejahren durch internationale Entwicklungen bestätigt – insbesondere durch PR-Kampagnen globaler Zahlungsdienstleister, die Bargeld pauschal als gesundheitliches Risiko darstellten, sowie durch internationale Bestrebungen zur systematischen Zurückdrängung physischer Zahlungsmittel.

Parallel dazu zeigte sich auch aus Sicht von Zentralbanken zunehmend die Bedeutung von Bargeld für Krisenresilienz, Versorgungssicherheit und Stabilisierung in Ausnahmesituationen, etwa in Ländern, die den Bargeldabbau besonders weit vorangetrieben hatten und diesen später teilweise korrigierten.


Analyse weiterer gesellschaftlicher Entwicklungen

Neben finanz- und freiheitspolitischen Themen untersuchte die FBS seit ihrer Gründung auch die Zusammenhänge zwischen menschgemachtem Klimawandel und natürlichen Klimafaktoren.

Dabei wurden unterschiedliche wissenschaftliche Positionen ausgewertet, verglichen und in strukturierter Form gegenübergestellt. Die erarbeiteten Differenzierungen und Einordnungen stellte die FBS wiederholt den Medien in Form von Positionspapieren und Analysen zur Verfügung.

Trotz dieser Zuarbeit blieben entsprechende Veröffentlichungen in der breiten Medienlandschaft weitgehend aus.


Körperliche Selbstbestimmung als weiteres Analysefeld

Ein weiteres zentrales Themengebiet der FBS betraf staatliche Eingriffe in die körperliche Selbstbestimmung. Im Zuge der COVID-19-Pandemie erkannte die FBS strukturelle Risiken in der zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Normalisierung von direktem und indirektem Impfzwang.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht die medizinische Bewertung einzelner Impfstoffe, sondern das verfassungsrechtliche Grundprinzip der freien und selbstbestimmten Entscheidung über medizinische Eingriffe.


Strategische Umsetzung

Vor diesem Hintergrund gelangte die FBS zum Schluss, dass eine rein politische oder mediale Auseinandersetzung nicht ausreichte. Entscheidend erschien die verfassungsrechtliche Ebene. Grundlegende Freiheitsinfrastrukturen und individuelle Selbstbestimmungsrechte sollten nicht allein durch Marktmechanismen, Verwaltungspraxis oder Krisenpolitik faktisch ausgehöhlt werden können.

Aus diesen Überlegungen gingen zwei zentrale Volksinitiativen hervor:

  • die Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit», mit dem Ziel, die staatliche Verantwortung für physisches Bargeld sowie dessen tatsächliche Verwendbarkeit im Alltag verfassungsrechtlich zu sichern

  • die Volksinitiative «Stopp Impfpflicht», mit dem Ziel, die freie Wahl von Impfungen zu garantieren und direkten wie indirekten Impfzwang auszuschliessen

Beide Initiativen folgten einem präventiven Ansatz: Freiheitsrechte sollten gesichert werden, bevor sie im Alltag faktisch eingeschränkt oder nur noch theoretisch vorhanden waren.


Organisationsform, Helferinnen und Helfer

Die Freiheitliche Bewegung Schweiz verfügte zu keinem Zeitpunkt über eine Mitgliederstruktur. Dies war in den ursprünglichen Statuten ausdrücklich nicht vorgesehen.

Stattdessen arbeitete die FBS über mehrere Jahre mit einem konstanten Kreis von Akteuren sowie mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern im Hintergrund.

Diese Unterstützenden trugen insbesondere bei:

  • Analysen und Recherchen

  • organisatorischen Aufgaben

  • Unterschriftensammlungen

  • Kampagnenarbeit und Logistik

massgeblich zur Umsetzung der Projekte und Volksinitiativen bei.

Viele dieser Helferinnen und Helfer entschieden sich bewusst gegen öffentliche Sichtbarkeit, leisteten jedoch einen wesentlichen Beitrag zur operativen Realisierung der Vorhaben.


Operative Vertretung

Die externe Kommunikation und Koordination erfolgte durch den delegierten Sprecher und Gründer Richard Koller.

Diese Rolle stellte keine hierarchische Machtposition dar, sondern diente der funktionalen Bündelung von Verantwortung, Kommunikation und organisatorischer Abstimmung innerhalb einer bewusst schlank gehaltenen Struktur.

 

Übergabe der operativen Aufgaben

Mit der Gründung der schweiz-macher am 1. August 2022 begann die FBS, ihre operativen Tätigkeiten schrittweise zu übergeben.

Während sich die FBS zunehmend auf Analyse und strategische Einordnung konzentrierte, übernahmen die schweiz-macher den organisatorischen Aufbau, die operative Umsetzung von Projekten sowie die praktische Kampagnenarbeit.

In den Jahren seit der Gründung investierten die schweiz-macher den Schwerpunkt ihrer Arbeit in den Aufbau dezentraler Strukturen und lokaler Gruppen.

Ab dem 1. Februar 2026 treten die schweiz-macher zusätzlich politisch in Erscheinung, indem sie beginnen, an Wahlen teilzunehmen.

Weiterführende Informationen zur Entwicklung und Struktur finden sich auf den offiziellen Seiten der schweiz-macher.